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Der Wilde Wald

Dragt, Tonke

Rezension von ksi

Der junge Ritter Tiuri macht sich gemeinsam mit seinem Freund und Schildknappen Piak auf, um Ritter Ristritin vom Süden zu besuchen. Für den Frühling war ein Treffen auf dessen Burg vereinbart. Doch Ristritin erscheint nicht.
Er hatte den Wilden Wald besucht, um dessen Rätsel zu lösen und ist nicht wieder zurückgekehrt. Gemeinsam mit anderen Rittern macht Tiuri sich auf, Ristritin zu suchen, doch Gerüchte sagen, dass dieser weiter gezogen ist und dass es im Wilden Wald nichts zu entdecken gibt. Tiuri glaubt den Gerüchten nicht und doch weiß er nicht mehr, wem er vertrauen kann. Irrt er selbst? Lügen die anderen?
Nur er und Piak wagen es, den undurchdringlichen Wald zu betreten und schon werden sie von Rittern mit roten Schildern aus Evillan verfolgt und geraten tiefer in den undurchdringlichen Wilden Wald, von dem es heißt, dass man sich in ihm verirrt und nicht wieder heraus kommt.

Ein Abenteuer beginnt, in dem Tiuri und Piak in den Kampf der befeindeten Söhne von König Unauwen verstrickt werden. Grüne Männer, schwarze Ritter, verfallene Burgen und ein Weg in den Westen, der schon lange vergessen ist, spielen darin eine Rolle und Tiuri muss sich für eine Seite entscheiden.

Der Wilde Wald ist ein wunderbares Jugend-Abenteuerbuch, das ich auch Erwachsenen ans Herz legen kann. Wie der Vorgänger „Der Brief für den König“ ist es spannend, interessant, voller Heldenmut, Freundschaft, Versprechungen und auch Ängsten und Zweifeln. Während das Vorgängerbuch noch eine relativ geradlinige Handlung hatte, wird man in diesem Buch zunehmend überrascht, treten Wendungen ein, die nicht voraussehbar waren. Was es besonders schön macht: die Handlungen des ersten Buches werden aufgegriffen und vollständig aufgelöst. Dennoch kann man es auch lesen, ohne das Vorgängerbuch zu kennen, was allerdings schade wäre.

Mir persönlich schien der Anfang ein klein wenig lang, die Personen saßen ein bisschen zu lange auf ihrer Burg und redeten, dennoch diente dieser Teil dazu, Intrigen zu spinnen und Tiuri in Verwirrung zu stürzen. Es war also durchaus nötig. Deshalb nicht davon aufhalten lassen, sonst versäumt man ein großes Lesevergnügen.

Ab dem Moment, wo Tiuri und Piak in den Wilden Wald reiten gibt es keine Atempause mehr. Ein Schachspiel um das eigene Leben, grüne Männer, die aus dem Nichts auftauchen und bis zum Schluss mysteriös bleiben, ein böser Ritter, der zu begeistern vermag … hier gibt es so viel Abenteuer, dass man kaum zu lesen aufhören kann. Und während Tiuri im ersten Buch kaum die Wahl hatte, selbstständige Entscheidungen zu treffen, ist es hier nötig. Er selbst entscheidet, welchen Weg er einschlägt. Ein kompaktes und in sich abgerundetes Buch.

Ich kann nur sagen: unbedingt lesen.

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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von Hyndara

Infos Tonke Dragt:
Biographie von Tonke Dragt
Der Brief für den König

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Beltz, Weinheim

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Dagonaut

Autor:

Dragt, Tonke

Verlag:

Beltz, Weinheim

Erschienen:

Mai. 2001

Kritiker:

ksi

ISBN:

3-407-78056-7

ISBN(13):

978-3-4077-805-10

EAN:

97834077805610

Typ:

Taschenbuch

 

Tonke Dragt

 

Geboren wurde Tonke Dragt 1930 in Batavia (dem heutigen Djakarta) in Indonesien, wo sie den größten Teil ihrer Kindeheit verbrachte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie mit ihren Angehörigen in einem japanischen Gefangenenlager interniert. Nach dem Krieg machte sie in Holland ihr Abitur und besuchte anschließend die Akademie für Bildende Künste in Den Haag und war als Zeichenlehrerin tätig [mehr]

 

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