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Die blauen Hügel

Bach, Nora

Rezension von Julia Krause

Adrian zieht mit seinem Vater in das alte Haus seiner Großeltern, das diese Hals über Kopf verlassen hatten, nachdem seine Mutter dort vor fünf Jahren an einem Schlaganfall gestorben war.
Nun haben sich die Großeltern endlich dazu durchgerungen das alte Haus zu verkaufen und Adrians Vater erklärte sich bereit, dieses zu renovieren und dafür ein Jahr lang dort zu wohnen, um sich nebenher als Schriftsteller zu versuchen.
Auf der Hinfahrt sehen sie nur vereinzelt Menschen in der Einöde der Hügel und Berge, einzig ein Mädchen fällt dem lese- und fußballbegeisterten Jungen auf, das auf einer Mauer sitzt und in ein Buch vertieft ist. Wenig später sind die beiden befreundet und erkunden das Haus, das Adrian schon ein wenig unheimlich ist, tauchen doch plötzlich fremde Gänge und Zimmer auf, die vorher nicht da gewesen waren. Schließlich passiert dasselbe während das Mädchen, Julia, dabei ist. Nun kann er sich wenigstens sicher sein, dass er sich nicht getäuscht oder etwa geträumt hat. Inzwischen bemerkt er auch das seltsame Verhalten der Tiere, die in der Nähe des Hauses leben. Zum Beispiel sind da die Krähen die sich nicht bewegen und keine Laute von sich geben, jedoch ständig den Blick auf das Haus gerichtet halten und eine Katze die weder frisst noch trinkt, im Haus jedoch nicht von seiner Seite weicht. Eines Nachmittags taucht zudem noch ein seltsamer Mann auf, der Adrian bedrängt ihm zu sagen, ob irgendetwas merkwürdiges geschehen wäre, egal was, er würde ihm alles glauben, doch der Junge schweigt.
Schließlich kommt den beiden Freunden die Idee, sich die alten Pläne des Hauses anzusehen um dort vielleicht des Rätsels Lösung zu finden, doch diese sind unauffindbar. Daraufhin bittet er seinen Onkel, den Bruder seiner verstorbenen Mutter um Rat, der die beiden Kinder zu sich einlädt. Bei einem gemeinsamen Essen erzählt er eine seltsame Geschichte. Ihm selbst war das Haus schon immer unheimlich, weil Dinge verschwanden oder plötzlich an den unmöglichsten Orten wieder auftauchten. Adrians Mutter allerdings liebte das Haus. Sie erzählte immer die wunderlichsten Geschichten, die ihr niemand glauben konnte. Sie war fest davon überzeugt, dass es Elfen und andere Fabelwesen gab und hörte nie auf diese Geschichten zu erzählen, selbst als sie erwachsen und verheiratet war.
Adrian erinnert sich immer besser an die Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte als er noch ein Kind war und muss fest stellen, dass sie alle wahr sind. Seine Mutter starb nicht an einem Schlaganfall, sondern angeblich durch die Angriffe der Elfen, die sie zwingen wollten das Tor in das Blauhügelland wieder zu öffnen, das sie zur Sicherheit der dort lebenden Bewohner schließen musste. Adrian erfährt das alles durch einen Brief, den seine Mutter ihm hinterlassen hatte, genauso wie die Anleitung, wie er selbst in das Blauhügelland gelangen kann. Die beiden Freunde machen sich auf den Weg in dieses wundersame Reich um herauszufinden warum seine Mutter das Tor schließen und deswegen sterben musste, um die Bewohner dieses Landes vor neuen Gefahren zu bewahren und um das Land aus den Geschichte mit eigenen Augen zu sehen. Doch als die beiden Kinder dort ankommen werden sie sofort von den Elfen gepackt und entführt. Werden sie ihren Auftrag erfüllen können?

Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar. Das Buch ist anfangs sehr unheimlich, fast schon beklemmend geschrieben, doch es erscheint auch immer wieder ein Lichtblick und eine kurze Pause zum entspannen, in der man wieder in die „normale Welt“ zurück finden kann. Teilweise erscheint die Geschichte, etwa in Gesprächen ein wenig unbeholfen formuliert, doch das nimmt dem Buch nichts von seinem Charme, im Gegenteil!
Hier liegt eine wirklich wundervolle Geschichte vor, in die man eintauchen und sich einleben kann, von der man nicht genug bekommt und mehr erfahren möchte. Vielleicht kann man ja auf eine Fortsetzung hoffen.

Das Cover zeigt die beiden Hauptfiguren Adrian und Julia, wie sie von der Katze begleitet vor einer alten angelehnten Holztüre stehen, hinter der ein Licht zu sehen ist. Dieses Bild drückt die Atmosphäre innerhalb der Geschichte gut aus und wurde sehr passend dazu ausgewählt. Ansonsten ist das Buch blau eingebunden. Es handelt sich hier um ein stabiles hochwertiges Paperback an dem man noch lange seine Freude haben kann, weil der Buchrücken nach dem Lesen keine dieser hässlichen taschenbucheigenen Risse aufzeigt.

Dieses Buch ist bedingungslos zu empfehlen und ist zum Selber- und Vorlesen geeignet. Für alle Leser wartet dort eine der zauberhaftesten Geschichten überhaupt, die nur dazu einlädt, in ihrer Welt zu versinken und an lebende Häuser zu glauben, die Einen in fantastische Reiche wandern lassen.

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Bach, Nora

Verlag:

Audiobuch

Erschienen:

Jun. 2006

Kritiker:

Julia Krause

ISBN:

3-865-16622-9

ISBN(13):

978-3-8651-662-7

EAN:

9783865166227

Typ:

Taschenbuch

 

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