 | Per Anhalter durch die Galaxis  Anlässlich des Kinofilms „Per Anhalter durch die Galaxis“ hat Heyne eine neue Ausgabe im Taschenbuchformat herausgebracht mit zusätzlichem Material zum Film. Außer der eigentlichen Geschichte ist noch ein Nachwort von Robbie Stamp und Interviews mit allen vier Hauptdarstellern enthalten.
Die Geschichte beginnt in einem Haus. Arthur Dent, ein einfältiger Mensch, lebt alleine dort. Das Haus liegt in einer Einöde, in der sonst keine anderen Häuser zu finden sind. Als er wieder dabei ist, seinen alltäglichen Rhythmus zu starten, "kracht" es draußen. Vor dem Haus stehen Bulldozer und Männer in Arbeitskleidung; sie wollen das Haus abreißen, um eine Schnellstraße an dieser Stelle zu bauen. Klar, dass das Arthur Dent nicht schmeckt. Plötzlich taucht wie aus heiterem Himmel Ford auf, ein Kumpel aus dem Pub, der Arthur erklärt, dass es sowieso egal ist, denn die Erde wird in ein paar Minuten zerstört werden - von den Vogonen, die im Auftrag des Weltraum-Imperiums handeln. So beginnt die Reise für Arthur und Ford (der in Wirklichkeit kein Mensch ist, sondern von einem anderen Planeten stammt) durch die Galaxis.
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich den Film gesehen. Ich war auf nichts vorbereitet und ich fand den Film auf Anhieb gut. Obwohl ich manche Zusammenhänge nicht verstanden habe, konnte man der Story auch ohne die Bücher gelesen zu haben folgen. Als ich jetzt das Buch gelesen habe, habe ich festgestellt, dass viele Sachen nicht so gut gemacht worden sind, wie sie im Buch ursprünglich beschrieben wurden. Beeblebrox ist zum Beispiel gar nicht so blöd, wie er im Film dargestellt wird, er ist zwar ein wenig verwirrt, aber nicht so dramatisch wie im Film.
Die Geschichte selbst ist einfach merkwürdig. Adams erzählt recht chaotisch, man muss den eigenen Lesestil an seinen Schreibstil anpassen. Ich habe schon etliche Bücher gelesen, aber noch nie habe ich so viel wirres Zeug und wirre Sachen wie in diesem Buch vorgefunden. Das Beste daran ist, dass es irgendwie plausibel klingt. Man kann sich das einfach nicht vorstellen, aber auch wenn die Sachen so merkwürdig sind und überhaupt eigentlich keinen Sinn ergeben, schafft es Adams, einen so zu manipulieren, dass man wirklich denkt, dass es im Universum so zugeht.
Der Roman ist nicht spannend oder hinreißend, er ist einfach lustig, verbunden mit einer sehr weit her geholten Geschichte. Aber in vielen Zeilen steckt auch einiges an Ernsthaftem, man muss nur ein weniger länger darüber nachdenken, bevor man merkt, dass das wirklich so ist, weil es eben lustig geschildert wird.
Fazit: Ein Buch für jeden. Alt oder jung, spielt hier keine Rolle. Wer lustige, schräge und scifi-angehauchte Geschichten liebt, muss sich den Anhalter holen, aber Achtung: es besteht Suchtgefahr. Datenbank:0.0008 Webservice:0.1720 Querverweise:0.1429 Infos:0.0013 Verlag,Serie:0.0011 Cover:0.0006 Meinungen:0.0020 Rezi:0.0002 Kompett:0.3213 |  |