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Saw

Wan, James

Rezension von sgo

Zwei Männer erwachen in einem versifften Waschraum und stellen schockiert fest, das man sie festgekettet hat. In der Mitte des Raumes liegt ein toter Mann, der sich offensichtlich selbst erschossen hat. Seine Waffe liegt für sie unerreichbar in der Mitte des Raumes. Den beiden Gefangenen wird durch Tonbandkassetten mitgeteilt, das der Eine den Anderen bis 18 Uhr zu töten hat; andernfalls würde man seine Familie umbringen.

In einem ständigen Wechsel von Kumpanei und Misstrauen versuchen die angeketteten Männer heraus zu finden, wieso sie in eine derartige Lage geraten sind. Ihr sadistischer Quälgeist lockert die Situation durch weitere Gemeinheiten auf; so lässt er den armen Kerlen beispielsweise ein paar Sägen zukommen, mit denen man die Ketten nicht aufsägen kann. Sie würden allerdings genügen, um sich den Fuß abzusägen, an dem die Kette befestigt ist...

Die Grundkonstruktion des Filmes klingt ziemlich gemein, führt aber zu einer atmosphärisch gelungenen Situation. Ich war allerdings gespannt, ob die Filmemacher es schaffen würden, die Ausgangslage den ganzen Film hindurch immer wieder zu variieren, ohne an Qualität zu verlieren. Ich fürchtete eher, das man schließlich zu platter Action greifen würde, um zu übertünchen, das man sein Pulver schon verschossen hatte. Schließlich kommt schnell Langeweile auf, wenn 2 Leute stundenlang in einem Raum fest sitzen und sonst nicht viel passiert.

Diese Gefahr war auch den Filmemachern klar, so das man die Situation damit auflockerte, die Geschichte der beiden Männern in Rückblenden zu erzählen. Damit wird dem Zuschauer auch mal etwas anderes geboten als verdreckte Toiletten, und die Taten des psychopathischen „Jigsaw“-Mörders werden Stück für Stück offenbart. Diesem Mörder genügt es nicht, seine Opfer einfach nur zu töten, sondern er quält sie in kunstvollen Rauminstallationen zu Tode. So zwingt er etwa eines seiner Opfer dazu, sich in einem Raum voller Stacheldraht selbst aufzuschlitzen, oder lässt ein Opfer nur am Leben, wenn es selbst einen Mord begeht.

Zusätzlich wird noch die Figur eines Polizisten eingeführt, welcher sich in die Jagd nach dem Killer verbeißt und dafür sogar seine Karriere opfert. Dany Glover hat mir in dieser Rolle recht gut gefallen. Auch die anderen Darsteller machen ihre Sache vernünftig. Cary Elwes als Dr. Gordon bringt den arroganten „Halbgott in Weiß“ gut rüber, und Leigh Whennell als „Adam“ ist ebenfalls recht glaubwürdig. Adam ist die sympathischere der beiden Figuren, was durchaus daran liegen mag, das der Drehbuchautor ebenfalls Leigh Whennell ist.

Fazit: Ein wirklich gelungener Film, dem ich die volle Punktzahl gegeben hätte, wenn man dem Schluss des Filmes nicht allzu sehr die Konstruiertheit des Ganzen angemerkt hätte. Sehenswert ist der Film aber allemal, und ich kann ihn uneingeschränkt weiter empfehlen.

Saw, USA 2004
Regie: James Wan
Dauer: Ca. 100 Minuten

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Brutal)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

USA

Autor:

Wan, James

Erschienen:

Feb. 2005

Kritiker:

sgo

Typ:

DVD

 

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