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Paul Temple und der Fall Margo. Paul Temple und der Fall Madison. Zwei Kriminalromane

Durbridge, Francis

Rezension von Maggy
Aus der Reihe "Paul Temple"

Der Fall Margo

In diesem Fall jagt Paul Temple eine Hehlerbande; doch wie immer beginnt die Geschichte mit einem mysteriösen Zwischenfall, den es zu lösen gilt.

Paul Temple komme von einer Lesereise aus den USA zurück. Seine Frau Steve wollte ihn am Flughafen abholen, das Auto steht auf dem Flughafenparkplatz, doch von Steve fehlt jede Spur. Scotland Yard begibt sich sofort auf die Suche, doch letztendlich gibt Steve selbst den Hinweis auf ihren Aufenthaltsort. Ihre Entführer erlauben ihr zu telefonieren, um ihren Mann mitzuteilen, wo sie sich befindet. Kurze Zeit später nehmen Temple und Sir Graham von Scotland Yard die völlig aufgelöste Steve in Empfang. Dieser temporeiche Beginn ist die hohe Kunst von Durbridge, der es schafft, mit einfachen Mitteln schnell Spannung zu erzeugen.

Diese Entführung Steves soll eine Warnung an Temple sein, sich nicht einzumischen. Doch in was er sich nicht einmischen soll, bleibt rätselhaft. Er hat zu dieser Zeit keinen akuten Kriminalfall bei dem er der Polizei behilflich ist. Im Auto, das am Flughafen stehen blieb, befand sich ein Damenmantel. Temple glaubt zunächst, Steve hätte, auf dem Weg ihn abzuholen, noch schnell den Mantel gekauft, doch Steve streitet dies ab. Auch wenn ihre Erinnerung getrübt ist, ist sie sich sicher, dass sie diesen Mantel nicht gekauft hat. Das Etikett im Mantel ist mit Margo beschriftet. Diese völlig unbekannte Marke wird damit der erste Anknüpfpunkt auf der Suche nach den Entführern. Zwischenzeitlich ergibt sich ein neuer Fall: Laura Kelburn, eine frühere Bekannte von Steve versuchte mehrmals Temple telefonisch zu erreichen. Darauf angesprochen streitet sie jeweils ab, telefoniert zu haben, dabei warnte sie beim letzten Gespräch, ihre Stieftochter Julia sei in Gefahr. Julia wird tatsächlich ermordet und trug zuletzt einen Mantel mit der Inschrift Margo. Damit ist ein Zusammenhang mit der Entführung Steves geschaffen, ohne dass klar ist, was es mit dieser Verbindung auf sich hat.

Das Umfeld der Ermordeten ist für Temple nicht unbekannt. Er lernte auf seiner Flugreise nach Hause Mike Langdon kennen, der bei einem renommierten Verlag arbeitet. So finden der Schriftsteller und der Verlagsmitarbeiter gleich Gesprächstoff. Er berichtet ihm, dass sein Chef George Kelburn ihn beauftragt hat, seine Tochter wieder zu Vernunft zu bringen, die den Popstar Tony Wyman heiraten möchte. Langdon fragt Temple um Rat, da er sich in einer ausweglosen Situation befindet. Er hält seine Mission für nicht machbar, andererseits kann er seinen Chef keinen Wunsch abschlagen. Nun ist die Tochter ermordet worden und Langdon sucht wieder Kontakt zu Temple. Kelborn bittet Temple den Mord an seiner Tochter aufzuklären.

Ein typischer Temple-Krimi mit vielen Querverbindungen, hohem Tempo und immer neuen Wendungen.


Der Fall Madison

Auf der Rückreise aus der USA lernt Paul Temple den reichen Amerikaner Sam Portland kennen. Dieser erzählt dem Hobby-Detektiv, dass er Wurzeln in England hat, er aber ansonsten nichts über seine Herkunft weiß. Deshalb will er sich in London mit dem Privatdetektiv Madison treffen, weil dieser des Rätsels Lösung gefunden hat. Doch zu diesem Treffen kommt es nicht mehr, denn Portland liegt am anderen Morgen tot im Swimmingpool des Ozeandampfers.

Wieder zurück in London wird Paul Temple von Portlands Tochter Moira beauftragt, nach einen Schlüsselanhänger zu suchen, den ihr Vater immer bei sich trug. An diesem Schlüsselanhänger befand sich ein Penny mit der Jahreszahl 1919, der einzige Hinweis auf Portlands Herkunft. Temple und seine Frau lernen nicht nur die Frau und Tochter des Verstorbenen kennen, sondern auch dessen Londoner Geschäftspartner Green und Ehefrau kennen. Sie werden auf deren Landsitz eingeladen, wo dringende Firmenangelegenheiten besprochen werden müssen. Moira besteht auf Temples Anwesenheit, weil sie Angst um ihr Leben hat, was von ihrer Umgebung belächelt wird.

Bis es zu dem Treffen kommt geschieht ein weiterer Mord, nämlich an dem Polizisten Archie Brooks. Was das mit dem Fall zu tun hat, ist unklar, aber der Polizist war mit der Ehefrau des Gastgebers eng befreundet und diese gesteht Temple, dass sie in Brooks verliebt war und deshalb sehr geschockt ist von der Todesnachricht. Sie verspricht Temple später noch mehr zu erzählen und man ahnt es schon: zu diesem Treffen kommt es nicht mehr.

Der Fall Madion ist ein typischer Temple: Es kommt zu dramatischen Szenen, wichtige Zeugen kommen um, es gibt reichlich zwielichtige Gestalten und wie immer ermitteln Temple und Ehefrau Steve gemeinsam. Dieses Mal gibt es allerdings ein Novum: Sir Graham Forbes von der Londoner Polizei, der ansonsten Temple um seine Mithilfe bittet, fragt dieses Mal dessen Ehefrau, ob sie undercover eine Spur in Paris verfolgen könnte. Das ist auch für Temple eine Kröte, die er zu schlucken hat: Nicht er der geniale Detektiv, sondern seine Frau bittet die Polizei um Hilfe. Steve, die in sämtlichen Temple Romanen als niedliches Anhängsel geschildert wird. Sie soll nun selbständig nach Frankreich reisen und eine Falschmünzerbande auf die Spur kommen. Soll gar am Ende das Frauenbild in Durbridges Romanen ein Änderung erfahren? Keine Angst, die Aktion geht natürlich schrecklich schief und am Ende wird alles gut…


Nach der erfolgreichen Neuauflage der Paul Temple Hörspiele wagte sich der Aufbau Verlag nun auch an die Printversion der Detektivgeschichten heran. Bei den beiden vorliegenden Romanen handelt es sich um Romane, die Durbridge aufgrund vorliegender Hörspielfassungen in den 1980er Jahre schrieb, so dass man sich ein wenig über einen Flug mit der Concorde (inzwischen ja auch schon Geschichte) oder dem Vorhandensein von Punks oder Satellitentelefone wundert, aber die Romane sind dennoch klassische, typische Detektivgeschichten: spannende Rätsel eben.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Großbritannien, England, London

Zeit:

1980er

Serie:

Paul Temple

Autor:

Durbridge, Francis

Verlag:

Aufbau, Berlin

Erschienen:

Feb. 2006

Kritiker:

Maggy

ISBN:

3-746-62236-0

ISBN(13):

978-3-7466-223-1

EAN:

9783746622361

Typ:

Taschenbuch

 

Francis Durbridge

 

Francis Henry Durbridge wurde 1912 im nordenglischen Hüll geboren. Seine Autoren-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken (»Promotion«, 1933) und Kurzgeschichten. Es folgten Romane mit dem Kriminalschriftsteller und Freizeitdetektiv Paul Temple und dem Agenten Tim Frazer [mehr]

 

Paul Temple

 

Der Autor und Freizeitdetektiv Paul Temple löst mit seiner aparten und manchmal auch sehr kindlichen Frau Steve Kriminalfälle und lässt dabei Chief Inspector Sir Graham Forbes zum Statisten verkommen. [mehr]

 

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