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Die Rückkehr der Erzmagier 3. Der Hexenmeister

Denning, Troy; Danzmann, Dorothee

Rezension von Maximilian

„In den Ruinen Tilvertons streifen Dämonen durch die Schatten. In Immereska und Cormyr zerfallen Bündnisse. In der sonnendurchglühten Wüste Anauroch entsteht ein Reich der Finsternis. In der Seele eines gemarterten Elfen entscheidet sich die Zukunft.

In diesem Buch aus der Feder des Autors von Der Ruf und Die Belagerung findet die die Reiche erschütternde Triologie Die Rückkehr der Erzmagier ihren Abschluß!“
- Herstellerinformation

Der Hexenmeister, im amerikanischen Orginal „The Sorcerer“, von Autor Troy Denning in der 1. Auflage von Feder&Schwert ist ein Taschenbuch mit 480 Seiten. Die Übersetzung stammt von Dorothee Danzmann, das Lektorat von Oliver Hoffmann und für das Korektorat waren Thomas Russow / Angela Voelkel / Dr. Gunnar Randons zuständig. Art Director und verantwortlich für Satz und Layout zeichnet Oliver Graute, die Umschlagsillustration stammt von Jon Sullivan.

Wie im Klappentext schon erwähnt bildet dieses Buch den Abschluss der Triologie „Die Rückkehr der Erzmagier“. Die aus den beiden ersten Bänden bekannten Figuren des elfischen Hexenmeisters Galaeron Nihmedu, seine Schwester Keya, seine Geliebten, die menschliche Kriegerin Vala und die Waldelfe Takari, der Riese Aris und der Seraph Cyrics Malik, sowie die Harfnerhexe Ruha und nicht zuletzt die Auserwählten Mystras – sie alle entwirren die Ereignisse um die Rückkeher der Phaerimm und der Stadt Umbra nach Faerun, oder verwickeln sich noch tiefer darin, je nach Standpunkt.

Die Allianz der Länder gegen die Umbravar ist nach der Schlacht von Tilverton am Ende. Die Länder werden von einer Naturkatastrophe nach der anderen heimgesucht und es gibt keine verfügbaren Truppen mehr. Der einzige Lichtblick scheint die Tatsache zu sein, dass die Umbravar ebenfalls kaum noch Truppen besitzen. Daneben entzieht eine Schattenhülle dem Mythal von Immereska langsam aber sicher sein Kraft, ebenso wie den in der Hülle gefangenen Phaerimm. Zwar gibt es noch elfische Armeen in der Stadt selbst und auch außerhalb der Schattenhülle, aber erst wenn diese gefallen ist können die Entsatzstreikräfte in das Geschehen eingreifen. Aber dann würden auch die Phaerimm wieder in der Lage sein ihre mächtige Magie zu wirken.

Als die Phaerimm beweisen, dass selbst die Führer der ohnmächtigen Allianz nicht vor ihnen sicher sind bleibt nur noch ein verzweifelter Plan von Galaeron, um die Schlacht oder den Krieg gegen die Umbravar und die Phaerimm zu gewinnen.

Die inhaltliche Qualität des Buches ist durchwachsen. Der Hauptplot um die Auserwählten und den Angriff auf Umbra hinterlässt den Eindruck an den Haaren herbei gezogen worden zu sein und auch die Nebenplots um Galaerons Schwester, seine Liebeleien und die ganzen ungeborenen halbelfischen Kinder tragen nicht unbedingt zum Lesevergnügen bei. Ebenso lesen sich die Auftritte von Mystras Auserwählten wenig inspiriert und wie sich die Abgesandten im Rat der Allianzen verhalten, vor und nachdem ein Phaerimm auftaucht, passt nicht unbedingt zu alten Haudegen und klugen Veteranen, auch wenn das Monster mächtig und furchteinflößend ist. Die Drachen, diesmal besonders große und alte blaue Exemplare, werden erneut unter Wert verkauft und man bekommt wieder an einigen Stellen das Gefühl der Autor musste einfach zu viel Plot auf zu wenig Seiten unterbringen.

Dagegen stehen gute Szenen wie die im Thronsaal von Umbra mit Malik, der ja nicht lügen kann, und die auf den Schlachtfeldern, besonders im Fall von Takari. Die einzige richtige Szene, die in allen drei Bänden den Phaerimm gewidmet wird, liest sich nicht schlecht und vielleicht hätte der Plot gewonnen mit mehr Szenen dieser Art. Auch wird das Dilemma von Galaeron mit seinem Schatten-Ich, seinem dunklen Selbst, auf interessante Art und Weise gelöst und er wirkt am Ende des Buches sehr viel souveräner und seiner Rolle gerecht. Das Ende der Geschichte ist durchaus seiner Rolle würdig, auch wenn es viele Fäden gibt die keinen richtigen Schluss besitzen. Es macht das Ende aber glaubwürdiger, wenn nicht alles auf einmal geklärt und ein Ende a la Hollywood inszeniert wird.

Die Übersetzung scheint im Ganzen gelungen und das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibungen der Kämpfe sind teilweise gelungen, teilweise aber nur schwer nachzuvollziehen. Wieder hat man bei Beschreibungen der Magie das Gefühl eher in der Galaxie von Star Wars zu sein, auch wenn es Ausnahmen gibt. Das Buch enthält kaum Wendungen oder Überraschungen die wirklich erstaunlich oder mitreissend sind. Es mag daran liegen, dass es zu viele Höhepunkte und bedeutsame Ereignisse gibt, bis die Geschichte an ihrem Ende angelangt ist. Die Umschlaggestaltung wirkt ein klein wenig stilvoller als bei den, in diesem Punkt ebenfalls gelungenen, Vorgängern, unterscheidet sich aber nur in der Farbgebung. Das Titelbild enthält zusammengesetzte Motive aus dem Buch und ist nicht wirklich aussagekräftig was den Inhalt angeht.

Das Fazit für diesen Band fällt wie bei den beiden Vorgänger gemischt aus. Sammler und Leser der ersten beiden Bände, die das Ende gern in Erfahrung bringen würden, werden natürlich zugreifen und auf keinen Fall enttäuscht werden, auch wenn sich die Begeisterung in Grenzen halten kann. Als kurzweiliger Lesestoff ist das Buch auf jeden Fall geeignet und unter Umständen kann man es auch ohne die Vorgänger lesen. Die Qualität des Inhaltes reicht nicht ganz an den Preis heran, aber auch Leser die sich nicht mit der Welt der Vergessenen Reiche auskennen werden mit diesem Buch, am besten zusammen mit den ersten beiden Bänden, ein paar vergnügliche Stunden verbringen können.

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Brutal)

 

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Infos Troy Denning:
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Denning, Troy

Verlag:

Feder & Schwert, Mannheim

Erschienen:

Nov. 2005

Kritiker:

Maximilian

ISBN:

3-937-25556-7

ISBN(13):

978-3-9372-555-9

EAN:

9783937255569

Typ:

Taschenbuch

 

Troy Denning

 

Troy Denning ist der Autor des New York Times Bestseller “Waterdeep” unter dem Pseudonym Richard Awlinson. Er schrieb unter diesem Pseudonym und seinem Namen über 20 Bücher, darunter „Pages of Pain“, „Beyond the High Road“ und “The Summoning“. Zusammen mit „Ed Greenwood“ verfasste er „Death of the Dragon“. [mehr]

 

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