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Der Herr der Ringe – Die zwei Türme

Jackson, Peter (Regie)

Rezension von Stefan Sasse

Story:
Der Ring, sie alle zu knechten, ist auf der Reise nach Mordor. Frodo (Elija Wood) und Sam (Sean Astin) haben allerdings bald ein Problem: Sie verlaufen sich im Hügelgebiet. Dort gabeln sie Gollum auf, die Kreatur, die einst den Einen Ring besaß, der einwilligt, ihr Führer zu werden und sie nach Mordor zu führen.
Indes sind Aragorn (Viggo Mortinsen), Gimli (John Rhys-Davies) und Legolas (Orlando Bloom) auf der Jagd nach den Uruk-Hai, die Pippin (?) und Merry (?) gefangen haben. Die Suche jedoch bleibt erfolglos, denn die Reiter von Rohan haben die Uruk-Hai getötet, Pippin und Merry sind im Wald verschwunden, wo sie auf eine der ältesten Rassen Mittelerdes getroffen sind – und währenddessen entscheidet sich an Helms Klamm das Schicksal der Welt…

Bewertungen:

Story:
Zeitlos genial, jedoch nicht immer gut aus dem Buch umgesetzt, was stellenweise zu seltsamen Konstellationen führt, wenn z.B. die Ents nur aufgrund des Tricks der Hobbits eingreifen oder Faramir sich nicht im Geringsten von seinem Bruder Boromir unterscheidet und den Ring nach Gondor bringen lässt. Auch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Kampf gegen die Warge hauptsächlich als Auflockerung eingebaut wurde, was jedoch sicher nicht negativ zu werten ist. Der zweite Teil der Trilogie war schließlich der am schwierigsten zu adaptierende, und hierfür hat Jackson gute Arbeit geleistet – wenn auch mMn eine Aufteilung wie im Buch besser gewesen wäre, um der Schlacht nicht die monumentale Spannung zu nehmen. Man könnte sogar sagen, die Teilung der Schlacht in die Ent- und Gollumszenen war ein Riesenfehler.

Kamera:
Noch besser als im ersten Teil, die Kameraflüge reißen zu Begeisterungsstürmen hin.

Spezialeffekte:
Zeigen, dass weniger digitale Nachbearbeitung mehr sein kann: Die Grenzstadt Gondors sieht unecht aus wie sonst noch etwas, und auch die Ents wirken oft zu „Blue-Boxig“, während Gollum hingegen ein Meisterwerk der Animationstechnik wurde – wohl nicht zu letzt durch Einsatz von Motion Capturing.

Kulissen:
Bis auf die beschriebene Ausnahme Gondors Städte und – leider - auch Saurons Turm und der Schicksalsberg wirken alle Kulissen großartig, wohl auch, weil sich das Team große Mühe gemacht hat und z.B. Edoras vollständig erbaute, bevor man zu drehen anfing.

Darsteller:
Agieren allesamt sehr glaubwürdig, am positivsten sticht wohl Gollum aus der Masse heraus, der negative Teil ist Frodo, der ein bisschen wenig zeigt, was aber auch am Drehbuch liegen könnte – ich möchte hier kein finales Urteil über Wood’s Schauspielkünste abgegeben.

Soundtrack:
Hier liegt das größte Manko des Films begraben. Eine Rezension des Soundtracks an sich findet sich im entsprechenden Forum, im Film jedoch werden immer dieselben Stücke viel zu massiert eingesetzt, nerven bald total. Insbesondere die quäkenden Stücke um Edoras und die Hornburg zehren bald ob ihrer wiederholten Verwendung an den Nerven. Auch wird das bombastische Thema viel zu oft eingesetzt, denn der Marsch Aragorns, Legolas’ und Gimlis über eine Bergkuppe verlangt wahrlich nicht nach Musik, als marschiere ein riesiges Heer als letzte Hoffnung der Menschheit über die Berge.

Lernfaktor:
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn’s der Frodo Beutlin ist…

Fazit:
Überaus gelungene Fortsetzung des Ersten Teils, wenn auch mit den großen Macken Entthing und Faramir – sowie der völlig unangebrachten Zerschnippelung der monumentalen Schlacht in zig Teile…

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von www.lesehoehle.de. Die Lesehoehle beschäftigt sich mit Neuerscheinungen im Bereich der Fantasy und des Rollenspiels sowie der Online-Literatur.

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Jackson, Peter

Erschienen:

Aug. 2003

Kritiker:

Stefan Sasse

Typ:

DVD

 

Peter Jackson

 

Peter Jackson, wurde, am Helloween Tag, in einem kleinen Dorf im Westen von Wellington (Neuseeland) geboren. Im zarten Alter von 8 Jahren, begann P.J. seine ersten Amateur Filme zu drehen. Mit dem ersten Gehalt, kaufte er sich eine Kamera und fing an größere Filme zu drehen [mehr]

 

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