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Magic 2010 Intro-Packs

Wizards of the Coast

Rezension von Thomas Pichler
Aus der Reihe "Magic: The Gathering"

Wer den Einstieg in die Urmutter aller Sammelkartenspiele wagen will, ist mit dem aktuellsten Grundset gut beraten. Bei Magic 2010 gibt es fünf Intro-Packs, die neuen Spielern die fünf Farben von Magic näherbringen – oder Experten das aktuellste Grundset, das eine neue Magic-Ära einläutet.

Die Ära bringt eine neue Nummerierung – auf die X. Edition folgt nicht die elfte, sondern eben Magic 2010. Doch das Intro-Pack-Format ist nicht ganz unbekannt: Wie im Alara-Block gibt es ein Deck mit 40 Karten, davon eine seltene, dazu eine Premium-Variante einer seltenen Karte, ein Booster des entsprechenden Sets sowie zwei Faltblätter mit Informationen zum aktuellen Set respektive dem Spiel an sich. Für ein Grundset ist das übrigens nicht ganz neu, da diese Zusammenstellung den Einstiegs-Packs der Zehnten Edition ähnelt.

Für den Einstieg in Magic 2010 ist natürlich das Faltblatt „Wie man Magic spielt“ der wichtigste Teil des Produkts. Seinen Zweck erfüllt das Blatt leidlich: Anfänger sollten damit in der Lage sein, eine erste Partie zu wagen. Das war es aber auch – wer wirklich Spielregeln will, muss sich diese schon online besorgen. Was dem Faltblatt ganz entschieden fehlt, ist übrigens jegliche Erwähnung, dass sich eben diese Spielregeln mit diesem Set in einigen teils sehr wichtigen Aspekten ändern. So ist neu, wie Kreaturen im Kampf Schaden zugewiesen wird. Zumindest das hätte ich gerne im Intro-Pack erfahren und nicht einfach nur gewusst. Klar, Turnierspieler wissen das – aber wo genau soll es nach Ansicht von Wizards of the Coast ein Gelegenheitsspieler als erstes erfahren? Das Einstiegsprodukt zum neuen Grundset wäre doch ein heißer Tipp gewesen.

Jedenfalls brechen die Magic 2010 Intro-Packs mit der sei einigen Sets gepflegten Tradition einfärbiger Themendecks. Jedes der fünf Decks hat vielmehr eine Hauptfarbe, der ein paar nützliche Tricks einer zweiten Farbe zur Seite gestellt werden. Das ist eine gute Neuerung, da somit Einsteiger eher ermutigt werden, es auch mit mehrfärbigen Decks zu versuchen. Für Gelegenheitsspieler wiederum offenbart sich jeweils durch ein paar Karten in jedem Deck, dass völlig neue Karten in einem Grundset zu finden sind - erstmals seit den ursprünglichen limitierten Auflagen (in den USA 1993, auf Deutsch erst 1994 und inhaltlich identisch zur englischen Revised).

Feuerteufel
Das rote Deck bietet als Premium-Karte einen „Shivan-Drache“ und damit einen Klassiker, der im Laufe viel seines einstigen Glanzes eingebüßt hat. Als zweite seltene Karte ist mit dem „Erdbeben“ ein Massenvernichtungszauber enthalten, der allerdings gerade bei Anfängern leicht nach hinten los gehen kann. Als Hilfsfarbe ist blau beigemengt und lässt beispielsweise mithilfe der brandneuen Karte „Weissagung“ zusätzliche Karten ziehen. Doch weitgehend bleibt das Deck dem Prinzip treu, einfach möglichst schnell Schaden zuzufügen. Dazu feiert der absolute Klassiker unter den Direktschadenszaubern ein Comeback: Erstmals seit 1995 ist der „Blitzschlag“ wieder teil des Spiels. Das macht die insgesamt etwas eigenwillige Kreaturenbasis durchaus wett, sodass ein grundsolides Einsteigerdeck entsteht.

Geistesgegenwart
Das blaue Deck bietet als Premium-Karte mit dem „Dschinn der Wünsche“ gleich eine völlig neue Karte. Für seine Kosten ist er akzeptabel kampfstark, doch seine Sonderfähigkeit, für vier Mana die oberste Karte der Bibliothek ausspielen zu können, grenzt an Glückspiel. Sinnvoller Weise bietet das Deck zwei Mal „Weise Eule“, um die Reihung der Karten zu beeinflussen. Die zweite seltene Karte „Klon“ ist gerade im Einsteigerspiel nicht zu verachten, da sie immer die stärkste Kreatur am Tisch kopieren kann. Dank etwas schwarz kann dieses Deck auch die beste bisher in irgendeinem Friedhof gelandete Kreatur „Von den Toten auferstehen“ lassen. Die Herausforderung bei diesem Deck besteht besonders darin, mit möglichst wenig Lebensverlust die ersten fünf, sechs Runden zu überstehen – dann kann es den anderen Intro-Packs gut zusetzen.

Wir sind Legion
Obwohl dem weißen Deck ausgerechnet Rot als zweite Farbe beigemengt ist, unterstreicht die brandneue Premium-Karte „Lichtträger-Paladin“ doch, dass eben diese Farbe in Magic als ein Erzfeind für Weiß gilt. Das Deck kann dank der „Elite-Vorhut“, die zwei Punkte Angriffsstärke für nur ein Mana bringt, stark anfangen kann, lässt aber in weiterer Folge ebenso stark nach. Neben dem Paladin bietet nämlich einzig ein „Serra Engel“ mehr als zwei Punkte Angriffsstärke, wodurch es dem Deck an sich an Abschlussstärke mangelt. Doch die zweite seltene Karte „Ehre der Reinen“, die alle eigenen weißen Kreaturen verstärkt, kann das ändern – sie ist nicht nur eine Karte, die man mit diesem Deck im Spiel haben muss, sondern sicherlich auch eine jener Karten, die man als ernsthafter Spieler aus diesem Set haben muss.

Das Deck „Zorn der Natur“ (Grün mit Weiß) konnte ich leider nicht direkt antesten, doch schon die Premium-Karte „Kalonischer Behemoth“ als große Killer-Kreatur sowie der Kreaturenverstärkungszauber „Macht der Eichen“ machen klar, dass in guter grüner Tradition auf große Biester gesetzt wird. Das ist ein bewährtes Rezept für ein einsteigerfreundliches, wenngleich nicht unbedingt spielstarkes Deck. Wenig beeindruckend wirken auf den ersten Blick „Diener des Todes“ (Schwarz mit Grün). Warum der „Nachtmahr“ als Premium-Version genommen wurde, ist mir schleierhaft – immerhin ist das Schreckspferd spieltechnisch eher ein alter Klepper. Die zweite seltene Karte „Friedhofs-Sensenmann“ verstärkt nämlich alle anderen eigenen Zombies und hat sicher gute Chancen, es auch bis auf Turnierebene zu schaffen.

Insgesamt machen die Magic 2010 Intro-Packs einen guten Eindruck, was die Zusammenstellung der enthaltenen Decks angeht. Als Einstiegsprodukt für absolute Anfänger sind sie damit gut geeignet. Noch besser wären die Packs freilich mit etwas mehr Regelinformation – besonders, da Gelegenheitsspieler von den regeltechnischen Neuerungen des neuen Grundsets in den Packs zumindest erfahren sollten. Davon abgesehen aber ist hier ein wirklich solider Deckzyklus gelungen.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Magic: The Gathering

Autor:

Wizards of the Coast

Verlag:

Wizards of the Coast

Erschienen:

Jul. 2009

Kritiker:

Thomas Pichler

Typ:

Kartenspiel

 

Magic: The Gathering

 

Das von Richard Garfield für Wizards of the Coast entwickelte und im August 1993 erstmals veröffentlichte Spiel Magic: The Gathering gilt allgemein als Urvater der Trading Card Games.
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