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U.S. Militaries

Boren, Brannon; Flory, B. D.; Oliver, Clayton A.; Parrish, Patrick; Wardrip, Jim

Rezension von jpk
Aus der Reihe "Spycraft (D20)"

Nachdem sich Alderac den 1960ern (Spycraft D20 Decade Book: The 1960s, Dezember 2003), den Kriminellen Organisationen (Spycraft D20: Fixer, Point Man Class Guide, Juli 2003), und den Spionen (Spycraft: D20 System Espionage Role-Playing Game, Januar 2003) gewidmet hat, war es eine Zeitlang still um das System. Nun sind drei Bücher rund um das Militär angekündigt, von denen das erste "U.S. Militaries" hier vorliegt. Weitere Bände sind " World Militaries" (November 2004) und " Battlegrounds" (Januar 2005).

Der Titel allein verrät schon worum es in dem Quellenband gibt, der wie üblich in schlichten Grau gekleidet und mit schwarz/weiß im Inhalt auskommt. Nur ein wenig Grün ziert das Cover von Veronica V. Jones. Ilya Astrakhan und Steve Ellis haben den Band im Inneren mit ein paar Zeichnungen beglückt, die in der illustrativen Mittelklasse ihre Einstufung erhalten. Auf 128 Seiten kommt der Band insgesamt und dass man viel Raum für weißes Papier gelassen hat, kann man wirklich nicht sagen.

Um das Buch wirklich nutzen zu können, benötigt man neben dem Spycraft Regelwerk noch den Spycraft Modern Arms Guide oder entsprechendes Stargate Regelwerk, denn mit dem Abstecher in die TV-Serie ist das vorliegende Quellenbuch durch so genannte " Stargate SG-1 conversion notes" kompatibel und betreffen des militärischen Hintergrunds der Stargate Serie ist dies nicht uninteressant.

Unterstützt wird der Leser durch ein gut gegliedertes und detailliertes Inhaltsverzeichnis und vor allen durch ein vierseitiges Glossar der häufigsten Militärausdrücke. Damit wird das Nachschlagen fast zum Vergnügen. Und notwendig wird das Nachschlagen im Spiel auf jeden Fall. Denn wer kennt sich schon mit allen Begriffen des amerikanischen Militärs wirklich aus?

Das Buch teilt sich in einen deskriptiven und eine Regelteil auf. Obwohl der Regelteil über 40 Seiten ausmacht, fällt er im Inhaltsverzeichnis relativ wenig auf. Dieses ist zwecks Nachschlagen des Spielleiters mehr an der Beschreibung orientiert.

In sechs Kapiteln wird das amerikanische Militär erklärt. Zur Orientierung beginnt das Buch mit dem Verteidigungsministerium „The Department of Defense“. Für Nicht-Amerikaner ist dies eine wesentliche Hilfestellung, um klar zu machen, wie das Verteidigungsministerium organisiert ist und welche Aufgaben es wahrnimmt. Hier wird beispielsweise klar gemacht, dass der Präsident der Commander-in-Chief ist, was in Deutschland nur im Verteidigungsfall der Kanzler wäre. So kann der Präsident (wie unlängst wieder geschehen) militärische Befehle geben.
Dabei zeigt der Band, dass er durchaus aktuell ist, so reflektiert er den „Homeland Security Act of 2002“, der dafür sorgte, dass jenes Department mehr Macht erhielt und beispielsweise die Coast Goard als militärische Einheit zugeordnet bekam.
Interessant ist auch der Ausflug in die Militärjustiz (wer auf Sat1 mal „JAG“ gesehen hat, weiß Bescheid).
Die darauf hin folgenden fünf Kapitel stellen die Militärkräfte der US im Einzelnen vor: Air Force, Army, Marine Corps, Navy und Coast Guard. Nicht im exakt gleichen Format, aber gleich strukturiert und somit gut gegliedert, wird auf Historie, Kommandostruktur, Training, Taktik und Einheiten eingegangen. Dabei wird auch auf das Spieltechnische eingegangen, wenngleich der Regelschwerpunkt im siebten Kapitel liegt. Dabei kann ein Charakter beispielsweise als Ex-Militär oder als Teil einer kämpfenden Einheit betrachtet werden. Somit lässt sich für die Charaktere eine gute Historie, aber auch ein Abenteuerleben konstruieren.

Die Regelabschnitte beschäftigen sich kräftig mit der Durchführung militärisch geprägter Kampagnen und dem Verbleib der Charaktere in diesen Gefilden. Von der Charakterschaffung und – entwickldung bis zu den Nichtspielercharaktertypen, denen man in einer solchen Kampagne begegnet ist alles dabei. Lobenswert ist auch der Vorschlag, wie man Charakteren einen schnell entwickelten militärischen Hintergrund geben kann, bevor sie dann einem anderen Spycraft Handwerk nachgehen werden.

Auch neben der typischen Ausrüstung jeder Einheit finden die militärischen Resourcen geheimer Unternehmungen ihr Augenmerk, so kann man in Schwierigkeit geraten einen Luftschlag anfordern oder in fremden Ländern die Unterstützung der US Botschaft gewinnen. Wobei wir wieder bei dem typischen Ambiente von Spycraft sind, den inoffiziellen Aktionen, nur diesmal durch militärische Organisationen befohlen.

Der Spycraft Quellenband U.S. Militaries ist mit Sicherheit kein Detailwerk über die militärischen Organisationen, sondern liefert nur einen groben Überblick. Allein auf den Webseiten der verschiedenen Departments kann man mehr über die einzelnen Streitkräfte lernen. Aber das Buch ist genau richtig dosiert, wenn man entsprechend dem Rollenspiel die militärischen Organisationen als Hintergrund nutzen will. Dann hat man auf wenigen Seiten genau die notwendigen Informationen in einer sehr guten Dichte und in einem verständlichen Aufbau vor sich. Neben den wichtigen Regeln erspart es jede Menge eigener Recherchearbeit.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von Ringbote Online. Ringbote ist ein traditionelles Rollenspielmagazin, das seine Wiedergeburt im Internet gefunden hat.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Schwierigkeit:

(keine Angabe)

Spielspaß:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Englisch

Serie:

Spycraft (D20)

Autor:

Boren, Brannon

Verlag:

Alderac Entertainment Group

Erschienen:

Nov. 2004

Kritiker:

jpk

ISBN:

1-594-72016-1

ISBN(13):

978-1-5947-201-1

EAN:

9781594720161

Typ:

Taschenbuch

 

B. D. Flory

 

B. D. Flory lebt in Rochester im Bundesstaat New York und ist seit 2001 eine feste Größe bei der Alderac Entertainment Group. Dort verfasst Flory als Autor Material für "Shadowforce Archer", "Swashbuckling Adventures", "Spycraft" [mehr]

 

Spycraft (D20)

 

Spycraft füllt die Lücke, die bisher beim Agenten-Rollenspiel klaffte und erschließt damit ein Genre, das bislang auf dem Rollenspielmarkt nicht Fuß fassen konnte, was erstaunlich ist. In anderen Medien wie Film, Computer-Spiel und Roman sind Agenten-Stories immerhin sehr beliebt.
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