DSA-Roman: Goldener Wolf 1. Wann erschien dein Roman "Goldener Wolf?" Am 17. Januar 2006 kam der Roman aus der Druckerei. Eigentlich war er schon für den Dezember 2005 geplant, doch dann erhielt ein anderes Projekt Vorrang. So rutschte der Wolf ins neue Jahr. Inzwischen ist der Roman in jeder Buchhandlung bestellbar oder über das Internet zu beziehen. 2. War das eine Auftragsarbeit oder hast du dem Verlag ein fertiges Manuskript angeboten? Ich habe mich mit einem Exposé und einer kurzen Leseprobe (dem Anfang des ersten Kapitels) bei FanPro beworben. Erst nach der Zusage, habe ich den Roman innerhalb von 4 Monaten geschrieben, überarbeitet, dann für einige Wochen ruhen lassen, ein weiteres Mal überarbeitet und an meine Testleser weitergereicht. Danach wiederum ging es in eine weitere Runde, dann noch mal Korrekturlesen und dann war auch schon das Fachlektorat dran. Da der Fachlektor kaum etwas zu bemängeln hatte, konnte es rasch ins Sprachlektorat. 3. "Goldener Wolf" kam in der Reihe "Das Schwarze Auge" heraus. Was ist das überhaupt? Das Schwarze Auge ist ein Fantasy-Rollenspiel, das 1984 erstmals erschien und sich in den vergangenen 21 Jahren zum größten deutschsprachigen Rollenspiel überhaupt entwickelte. In der gleichnamigen Romanreihe erscheinen nun Romane vor dem gleichen Hintergrund. Rollenspiel - Wie geht das? Kurz gesagt entwirft jeder Mitspieler anhand der Spielregeln und eigener Vorlieben einen imaginären Spielcharakter (auch Held, Figur etc genannt) und zwar mit Stärken und Schwächen vom Scheitel bis zur Sohle. Es gibt nicht bloß herkömmliche Menschen, man kann sich je nach Spielsystem auch in die Rolle beispielsweise einer Trollfrau oder eines Druiden versetzen, eines diebischen Hobbits oder furchtlosen Kriegers, eines Elfenheilers oder einer Gauklerin, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen. Und all das, ohne den bequemen Platz am Wohnzimmertisch zu verlassen. Daher der Name Rollenspiel. Diese erschaffene Figur agiert dann in einem festgelegten Setting, dessen Hintergrund von einem Spielleiter erklärt und ausgeschmückt wird. Der Spielleiter ist in etwa mit einem Regisseur vergleichbar, jedoch gibt es kein festes Drehbuch, sondern es entwickeln alle gemeinsam den Verlauf der Geschichte. Die Spieler durch die Aktionen ihrer Figuren und der Spielleiter durch die Reaktion der Umwelt darauf. Er selbst führt auch einige Figuren, eben Leute, denen die Spieler unterwegs begegnen, und dient damit quasi als unparteiische Schnittstelle zwischen den Spielern und der fantastischen Welt, die sie gemeinsam durchstreifen. Die Figuren wachsen mit zunehmendem Lebensalter an Erfahrung und Möglichkeiten, können allerdings auch sterben.
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