Poe und andere Schrecken X-Zine: Wo sind Sie aufgewachsen? Markus K. Korb: In einem kleinen Dorf in Franken (Bayern), das ziemlich unbekannt ist: Brebersdorf. X-Zine: Haben Heimat oder ein besonderes Erlebnis in der Jugend Ihr Schreiben beeinflusst? Markus K. Korb: Hm...ich denke, dass sicherlich auch der Ort die Denkweise und damit auch das Schreiben prägt. Aber ich schreibe keine Heimatdichtung, von daher ist das nur sehr versteckt in den Texten vorhanden. X-Zine: Wann und warum haben Sie begonnen zu schreiben? Markus K. Korb: Da kann ich mich ziemlich gut erinnern: Ich war zehn Jahre alt. An einem verregneten Sonntagnachmittag habe ich einen SF-Film angesehen, der mich zunächst faszinierte, im Verlauf aber immer schlechter wurde. Ich habe mich dermaßen geärgert, dass ich mich hingesetzt habe mit dem Gedanken im Kopf: „Das kann ich besser!“. Und so schrieb ich meinen ersten Roman – er umfasste genau eine DinA-4 Seite. :-) X-Zine: Welche Person hat Ihr Schreiben beeinflusst? Markus K. Korb: Da gab es mehrere – zum einen waren das meine Eltern, die mich immer unterstützt haben (vielen Dank für das viele Tipp-Ex für die erste Schreibmaschine), meine Großeltern (vielen Dank dafür, dass sie mir damals eine elektrische Schreibmaschine gekauft hatten, und ich nicht mehr meinen kleinen Finger in der „A“-Taste feststecken musste), meine Frau und meine Kinder (vielen Dank für die aufgebrachte Toleranz, da ich viel Zeit mit dem Schreiben verbringe) und meinen Deutschlehrer in der 6ten Klasse Herrn von der Weppen. Aber ich habe sicherlich noch viele andere Personen vergessen zu erwähnen, die mich beeinflussten und es möglicherweise noch immer tun, ohne dass ich mir dessen bewusst bin. X-Zine: Welches Buch lesen Sie gerade? Markus K. Korb: „Nacht der Masken“ – eine Halloween-Anthologie von Bastei. X-Zine: Was ist ihre Lieblingsfarbe? Markus K. Korb: Rot – natürlich. ;-) X-Zine: Welche Musik hören Sie gerne, auch beim Schreiben?
Seite(n): (1) 2 3 4 5 6 7 |