Roman "Elfenfeuer" X-Zine: Wo sind Sie aufgewachsen? Monika Felten: In Preetz, einer norddeutschen Kleinstadt, in deren Nähe ich auch heute noch wohne. X-Zine: Haben Heimat oder ein besonderes Erlebnis in der Jugend Ihr Schreiben beeinflußt? Monika Felten: Abgesehen davon, dass ich schon in der vierten Klasse kurze Geschichten über Elfen geschrieben habe und schon damals Schrifstellerin werden wollte eigentlich nicht. Mit Beginn der Pupertät geriet das ganze nämlich in Vergesseheit, weil so viel neues auf mich einstürmte. Erst zwanzig Jahre später, als ich mein Leben sozusagen eingerichtet hatte, habe ich den Traum vom eigenen Buch wieder ausgegraben. X-Zine: Wann und warum haben Sie begonnen zu schreiben? Monika Felten: Das war Anfang 1998. Mein Jüngster war gerade zwei Jahre alt und ich noch im Erziehungsurlaub. Damals habe ich beschlossen, die "Babypause" zu nutzen, um einen beruflichen Neuanfang zu wagen und zu versuchen, mir den Kindheitstraum vom eigenen Buch zu erfüllen. X-Zine: Welche Person hat Ihr Schreiben beeinflußt? Monika Felten: Astrid Lindgreen hat mit "Mio mein Mio" und "Die Brüder Löwenherz" schon sehr früh meine Liebe zur Märchenfantasy geweckt. Ein paar Jahre später waren es J.R.R.Tolkien, Wolfgang Hohlbein, Ted Williams und Marion Zimmer Bradley, deren Bücher und Schreibstiel mich begeisterten. X-Zine: Welches Buch lesen Sie gerade? Monika Felten: Da ich im Moment sehr viel arbeite, lese ich z.Zt. lieder nur Manuskripte, mehr Zeit bleibt da nicht. Seit ich selbst schreibe, habe ich ohnehin so meine Probleme damit, beim Lesen richtig zu entspannen, da ich mich ständig beim Lektorieren erwische. X-Zine: Was ist ihre Lieblingsfarbe? Monika Felten: schwarz X-Zine: Welche Musik hören Sie gerne, auch beim Schreiben? Monika Felten: Ich habe mir vor ein paar Wochen die Filmmusik von "Der Herr der Ringe" gekauft, mit der ich auch meine Lesungen untermale. Die Tracks sind einfach super.
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