| |  | Nachtfalter Rezension von kiwi Aus der Reihe "Kostas Charitos" „Nachtfalter“ von Petros Markaris ist ein neuer Fall für Kostas Charitos, den Leiter der Mordkommission von Athen. Diesmal wird er während seines Urlaubs, den er gegen seinen Willen mit seiner Frau Adriani bei deren Schwester auf einer kleinen griechischen Insel verbringt, mit einem Mordfall konfrontiert. Ein Erdbeben fördert durch einen Erdrutsch die Leiche eines Mannes zu Tage, den niemand auf der Insel kennt. Da die Insel über keinen Kühlraum zur Lagerung des Ermordeten verfügt und die Inselpolizei mit dem Mordfall ohnehin überfordert wäre, erhält Charitos den Auftrag, die Leiche umgehend nach Athen zu begleiten. Froh, seinen Verwandten zu entkommen, kehrt Charitos mit Adriani und dem Toten nach Athen zurück, wo er sich sofort in die Arbeit stürzt. Zusätzlich zu „seiner“ Leiche bekommt Charitos von der Antiterrorabteilung noch den Fall Koustas übertragen – Koustas, Besitzer eines französischen Nobelrestaurants und zweier Nachtclubs, war eines Nachts von einem Unbekannten vor einem seiner Clubs erschossen worden. Die Ermittlungen um die zwei Mordfälle nehmen den Kommissar so in Anspruch, dass er sich nach kurzer Zeit mit Herzproblemen im Krankenhaus wieder findet. Doch auch dort gibt er keine Ruhe und lässt sich von seinen Untergebenen stets auf dem Laufenden halten. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen setzt Charitos die Ermittlungen fort. Es stellt sich heraus, dass hinter beiden Fällen schmutzige Machenschaften einiger hochrangiger Personen aus Politik und Wirtschaft stecken. Charitos wäre nicht er selbst, wenn ihn das davon abhalten würde, seine Ermittlungen fortzuführen – auch gegen den Willen seines direkten Vorgesetzten Gikas. Er wagt sich weit vor und wird schließlich vom Dienst suspendiert. Auch das zweite Buch von Petros Markaris um seinen Kommissar Kostas Charitos besticht durch seinen trockenen Humor – es macht einfach Spaß und lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Datenbank:0.0008 Webservice:0.0827 Querverweise:0.3781 Infos:0.0014 Verlag,Serie:0.0805 Cover:0.0007 Meinungen:0.0027 Rezi:0.0002 Kompett:0.5474 |  |  | | 
| Auf dieser Homepage findet ihr das Online Magazin für Fantasy und Science-Fiction. Die hier verwendete Fonts heißen "Trebuchet MS" (Vincent Connare,1996) und "Verdana" (Matthew Carter und Thomas Rickner). Alle verwendeten Fonts sind erworben oder frei verfügbarer Fonts von Microsoft® - download. Die Homepage wurde getestet mit Opera5, Netscape 4.7 und Internet Explorer 5.x. Bitte beachtet die rechtlichen Hinweise des X-Zine. Wenn es zu Fehlern kommt, dann würden wir uns über eine Nachricht an redaktion@x-zine.de freuen. Bitte kopiert dabei den Link (URl/Adresse), der oben im Browser steht und schickt Ihn uns.
Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Extrem gut) | Anspruch: | | (Entspannend) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Griechenland | Zeit: | 1990er | Serie: | Kostas Charitos | Autor: | Markaris, Petros | Verlag: | Diogenes, Zürich | Erschienen: | Jan. 2001 | Kritiker: | kiwi | ISBN: | 3-257-06287-7 | ISBN(13): | 978-3-2570-628-8 | EAN: | 9783257062878 | Typ: | Hardcover | |  | | Petros Markaris ist Verfasser von Theaterstücken, Schöpfer einer beliebten griechischen Fernsehserie, Co-Autor von Theo Angelopoulos (Regisseur von ›Der Bienenzüchter‹, ›Der Blick des Odysseus‹ etc.) und Übersetzer von vielen deutschen Dramatikern, u.a. von Brecht und Goethe. Sein Kommissar Kostas Charitos wird oft in einem Atemzug mit Wallander, Montalbano und Brunetti genannt [mehr] |  | |