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Die zweite Legion

Schwartz, Richard

Rezension von sgo
Aus der Reihe "Das Geheimnis von Askir"

Havald ist immer noch im Gasthof zum Hammerkopf eingeschneit, aber da der Werwolf inzwischen genauso tot ist wie die unerfreulichen Banditen, welche den Gasthof noch vor kurzem terrorisierten, findet er die Situation mehr als erträglich. Es kann einem ja auch wahrlich Schlimmeres passieren, als mit einer hübschen Frau wochenlang Zimmer und Bett teilen zu müssen.

Die Halbelfe Leandra benötigt weiterhin Hilfe für ihre belagerte Heimatstadt Illian vor den Armeen des Reiches Thalak. Havald hat auch schon langsam eine Idee, wo diese Hilfe herkommen könnte. Die alte Kaiserstadt Askir hat Illian als Kolonie gegründet und könnte ein Interesse daran haben, die inzwischen unabhängige Kolonie wieder unter ihren Schutz zu nehmen. Möglicherweise könnte man Askir dazu bringen, die legendäre zweite Legion neu zu gründen. Diese Legion war einstmals in den Kolonien stationiert und könnte nun wieder zurück kehren.

In Begleitung von Leandra, eines Priesters, einer Dunkelelfin samt Liebessklaven sowie einem berüchtigten Banditen begibt sich Havald auf die gefährliche Reise nach Askir. Dabei kann ihn noch nicht einmal der Umstand stoppen, das er erblindet ist…

Nachdem der erste Band „Das erste Horn“ noch völlig in einem einzigen Gebäude spielte, begibt sich Havalds gut sortierte Reisegruppe nun im zweiten Band endlich auf Reisen, um die Heimat vor den Horden eines bösartigen dunklen Reiches zu retten. Dies ist sicherlich keine vollkommen neue Herangehensweise an eine Fantasy-Erzählung, aber sie funktioniert. Die geschilderten Personen sind sehr unterschiedlich gestaltet, was für ein Fantasy-Buch keineswegs ungewöhnlich ist. Die Protagonisten haben alle ihre Macken und sind glaubwürdig charakterisiert, aber auch dies ist nicht ungewöhnlich. Die Kunst besteht eher darin, aus den altbekannten Versatzstücken ein neues einheitliches Ganzes zu kreieren. Und tatsächlich ist es Schwartz gelungen, eine glaubwürdige Stimmung ohne Brüche zu erzeugen.

Geradezu genial finde ich dabei die Idee, den Ich-Erzähler Havald während der Queste erblinden zu lassen. Der Leser muss sich nun genauso wie der arme Havald aus seinen verbleibenden Sinneseindrücken ein Bild der Ereignisse der Reise machen. Und so etwas habe ich noch nirgendwo anders gesehen. Damit hat Schwartz sicherlich etwas Neues geschaffen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es wie alle weiteren Bücher aus dieser Reihe empfehlen.

Datenbank:0.0013 Webservice:0.0986 Querverweise:0.0224 Infos:0.0005 Verlag,Serie:0.0058 Cover:2.7716 Meinungen:0.0008 Rezi:0.0001 Kompett:2.9013

 

Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Brutal)

 

Links

 

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Infos Richard Schwartz:
Biographie von Richard Schwartz
Das erste Horn
Das Auge der Wüste
Der Herr der Puppen
Die Eule von Askir
Die Feuerinseln
Der Kronrat
Die Götterkriege - D...ian

Infos Piper:
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Askir

Serie:

Das Geheimnis von Askir

Autor:

Schwartz, Richard

Verlag:

Piper, München

Erschienen:

Mar. 2007

Kritiker:

sgo

ISBN:

9-783-49226-6291

ISBN(13):

978-9-7834-922-4

EAN:

9789783492264

Typ:

Taschenbuch

 

Richard Schwartz

 

Richard Schwartz wurde 1958 in Frankfurt geboren. Er hat eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker sowie ein Studium der Elektrotechnik und der Informatik absolviert. Er arbeitete als Tankwart und Systemadministrator [mehr]

 

Das Geheimnis von Askir

 

Das Reich Askir wurde einst von einem mächtigen Zauberer namens Askannon gegründet, aber als sich vor Jahrhunderten die arkanen Energieströme der Welt verlagerten verlor Askannon einen großen Teil seiner Macht. Das Reich zersplitterte in 7 unabhängige Königreiche, welche sich nicht mehr länger um einige weit entfernte Kolonien kümmerten [mehr]

 

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