 | Wolfsmale Rezension von Maggy Aus der Reihe "John Rebus" In London treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Opfer sind Frauen, denen die Kehle durchgeschnitten und nach Eintritt des Todes brutal in den Bauch gebissen wird. Der Killer wird jedoch nicht wegen dieses „Markenzeichens“ Wolfsmörder genannt, sondern schlicht wegen des Fundortes der ersten Leiche in der Wolf Street. Der Roman beginnt mit der Beschreibung eines dieser Morde und so erfährt der Leser sehr früh, dass es sich hier um eine Mörderin handelt, was für diese Art von Verbrechen sehr ungewöhnlich ist. Der Autor sorgt aber noch später für weitere Geschlechterverwirrung. Scotland Yard bittet Inspector John Rebus aus Edinburgh zur Hilfe, um ihnen bei der Aufklärung der Morde zu helfen. Während sich Rebus noch fragt, warum ausgerechnet er als Experte bei der Aufklärung von Serienmorde gelten soll, muss er auch noch hinnehmen, dass er bei seinen Londoner Kollegen nicht gerade sehr willkommen ist. Der raubeinige und eigensinnige Ermittler muss im fernen London oft am eigenen Leib spüren, was Engländer von einem Jork (=Schotten) halten. Nur George Flight, der in diesem Fall die Ermittlungen leitet, scheint ihm einigermaßen wohlgesonnen. Allerdings macht es Rebus mit seinen starrsinnigen Aktionen seinem Kollegen Flight nicht leicht, Sympathien für ihn zu entwickeln. Rebus nimmt seine Arbeit auf, überprüft die Arbeit seiner Kollegen, um sicher zu gehen, dass nichts übersehen wurde. Doch er fühlt sich unsicher auf fremden Gebiet, umgeben von Feindseligkeiten und weiß nicht recht, wie er denn helfen soll. Da kommt ihm die Psychologin gerade recht, die ihre Hilfe in diesem Fall anbietet. Nicht nur weil sie ein Täterprofil erstellen will, sondern auch weil er sie äußerst attraktiv findet. Der Eigensinn von Rebus macht ihn bei seinen Kollegen immer unbeliebter. Er versucht den Täter zu reizen, in dem er Gerücht über dessen Homosexualität streut und tatsächlich reagiert dieser darauf. Die Spannung des Buches lebt von dem häufigen Perspektivenwechsel zwischen den Ermittlern Rebus und Flight sowie dem Täter. Somit wird das gegenseitige Misstrauen der Polizisten ebenso deutlich, wie die Vorgehensweise des Mörders, die Kenntnisse der Polizeiarbeit vermuten lässt. Die Beschreibungen der Morde, aber auch der gerichtsmedizinischen Arbeit sind sehr genau und brutal, d.h. unappetitliche Details werden nicht ausgespart. Das wirkt an manchen Stellen unnötig, dennoch ist der Roman gut strukturiert, spannend und flott zu lesen. Zum Ende baut die Spannung jedoch deutlich ab und die Auflösung des Falls fällt für den sonst sehr guten Krimi zu schwach aus.
Eure Meinungen:
| Girl I just ran my first half marathon on October 1st and it felt amianzg. I´ve never run that far in my life, but I can´t even tell you the feeling of accomplishment you get when you´re done! (in addition to the feelings of TIRED and SORE! lol) You can do it. I like the first point of the article best -- take "quit" out of the equation and mentally put yourself at the finish line. such an amianzg feeling!!! [TkqYBlGUtDEsKzp] |
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